Handwerksbetriebe
HeuteDer Stundenzettel von Freitag taucht am Mittwoch auf. Unleserlich.
Zwischen Baustelle und Büro geht Information verloren. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil der Weg dorthin über Zettel, Anrufe und Sprachnachrichten führt.
Auch für Bau- und Ausbaugewerke, Elektro, SHK, Maler, Dachdecker und Metallbau.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Stundenzettel KW 38Er taucht Tage später auf, oder gar nicht.
- Sprachnachricht, 2:14 Min.Die Absprache von der Baustelle steht in einer WhatsApp-Gruppe.
- Zusatzarbeit Bad MüllerSie wurde gemacht, aber nirgends festgehalten.
- Foto von der BaustelleDie Dokumentation liegt auf einem privaten Telefon.
- Rechnung, drei Wochen späterBis alles zusammengesucht ist, vergeht der halbe Monat.
Was auf der Baustelle passiert, muss im Büro ankommen: geleistete Stunden, verbautes Material, Zusatzarbeiten, Fotos für die Dokumentation. Solange dieser Weg über Papier und WhatsApp führt, kommt ein Teil verspätet an und ein Teil gar nicht.
Am deutlichsten wird das bei der Abrechnung. Was nicht dokumentiert wurde, lässt sich schlecht in Rechnung stellen – und was Wochen später abgerechnet wird, muss oft erklärt werden.
So könnte der Ablauf aussehen
Nicht jeder Betrieb braucht alle Stationen. Aber jede wird leichter, wenn die vorherige sie vorbereitet hat.
01 Anfrage
Egal über welchen Weg
Telefon, Formular oder Nachricht: Adresse, Gewerk und Anliegen landen an einer Stelle.
02 Kunde
Einmal angelegt, immer da
Mit Objekt, Ansprechpartner und dem, was beim letzten Mal gemacht wurde.
03 Auftrag
Aus der Anfrage wird ein Auftrag
Mit Nummer, Umfang und geplanter Zeit – nachvollziehbar für alle, die daran arbeiten.
04 Einsatz
Wer fährt wann wohin
Sichtbar für alle, auch für die, die schon unterwegs sind.
05 Ausführung
Stunden und Material direkt vor Ort
Auf dem Telefon erfasst, in Sekunden, auch ohne Netz.
06 Fotos
Dokumentation gehört zum Auftrag
Vom Telefon in die Auftragsakte, nicht in die Galerie.
07 Abrechnung
Die Grundlage liegt schon vor
Stunden, Material und Zusatzarbeiten stehen am Auftrag, statt vor der Rechnung zusammengesucht zu werden.
Was wir dafür bauen oder verbinden
- Erfassung von Zeiten, Material und Fotos auf dem Telefon – auf wenige große Schaltflächen reduziert, auch ohne Empfang
- Auftragsakte mit Kunde, Objekt, Beteiligten und Historie
- Einsatzplanung, die auf dem Telefon lesbar ist
- Zusatzarbeiten werden auf der Baustelle festgehalten statt im Büro erinnert
- Übergabe an die Buchhaltung, ohne dass jemand alles noch einmal eintippt
Was sich im Alltag ändert
- Was auf der Baustelle erfasst wird, ist im Büro sichtbar, ohne dass jemand es überträgt.
- Ein Auftrag, an dem Kunde, Objekt, Zeiten, Material und Fotos zusammenhängen.
- Zusatzarbeiten sind dokumentiert, wenn über die Abrechnung gesprochen wird.
- Wer wann wo eingeplant ist, lässt sich nachsehen statt erfragen.
Aus gebauten Anwendungen
Hier stehen Ausschnitte aus Anwendungen, die wir tatsächlich gebaut haben. Keine nachgebauten Oberflächen und keine erfundenen Zahlen.
Die Teile, die hier meistens gebraucht werden
- 01
Kunden & Daten
Firmen, Ansprechpartner und Objekte einmal erfassen – und danach überall dieselben Angaben vorfinden.
Ansehen: Kunden & Daten - 02
Projekte & Vorgänge
Projekte, Beteiligte, Aufgaben, Dokumente und offene Punkte an einer Stelle – statt verteilt über Postfächer und Ordner.
Ansehen: Projekte & Vorgänge - 03
Automatisierung
Die Schritte, an die sonst jedes Mal jemand denken muss, laufen nach festen Regeln.
Ansehen: Automatisierung - 04
Dokumente
Dokumente entstehen aus den Daten, die schon da sind – und liegen danach dort, wo man sie sucht.
Ansehen: Dokumente & Informationen
Fragen aus der Branche
Unsere Leute sind keine Computermenschen. Funktioniert das?
Das ist die entscheidende Frage. Eine Erfassung, die länger dauert als der Zettel, wird nicht benutzt. Wir bauen sie so, dass sie mit wenigen großen Schaltflächen auskommt – und probieren sie mit Ihren Leuten aus, bevor sie in den Betrieb geht.
Auf der Baustelle ist oft kein Netz. Und dann?
Dann wird lokal gespeichert und übertragen, sobald wieder Verbindung besteht. Das ist Voraussetzung, keine Zusatzfunktion.
Wir nutzen schon ein Handwerkerprogramm. Bringt das dann noch was?
Oft ja, aber anders. Wenn das Programm die Rechnung kann und die Baustelle nicht erreicht, bauen wir die Erfassung davor – statt das Programm zu ersetzen.
Was kostet der Einstieg?
Das hängt davon ab, wo es am meisten klemmt. Wir fangen in der Regel mit einem Bereich an, damit sich der Nutzen zeigt, bevor größere Entscheidungen anstehen.
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